Ich überlege, wie viele Menschen, Beteiligte und Unbeteiligte am Krieg, sterben, wie viele Schmerzensschreie die Luft zerreißen mußten, bis ein Soldat für sein blutiges Handwerk dieses Kreuz um den Hals gehängt bekommen konnte. Diese Überlegung betrifft nicht nur Ritterkreuzträger und deutsche Soldaten, sondern Ordensträger aller Armeen der Welt.
öffnenVor etwa zwei Jahren, bei einer meiner Lesereisen durch Thüringen, hatte ich das erste Mal von der Initiative zur Aufarbeitung der Firmengeschichte von »Topf & Söhne« erfahren. Und was sie über das Erfurter Unternehmen herausfand, ist erschütternd.
öffnenSeine Familie baute die Öfen von Auschwitz: Topf & Söhne. All seine Verwandten schwiegen, doch er fragt bis heute: warum?
öffnen»Bleib übrig!« So grüßte man sich damals. Nur einmal, am 19. April 1945, als der Tod Präsident Roosevelts gemeldet wurde, flackerte noch einmal die vage Hoffnung auf, daß nun alles wieder gut werden könnte, ohne daß jemand hätte sagen können, warum. Aber dieser Hoffnungsschimmer verblaßte schnell.
öffnenWir waren im KZ und jetzt sind wir zurück. Wir wollen wieder in unser Haus ziehen, aber da wohnen andere Leute drin.
öffnenDer Deckname «Tegel» kam ihnen zuerst absurd vor. Wie sollte er jemanden tarnen, der im gleichnamigen Nazi-Gefängnis als Pfarrer angestellt war? Aber eben dies war Poelchaus wohl überlegter Trick.
öffnenWenn wir aber erst mal an der Macht sind ...
öffnenDie Geschichte des 15 -Jährigen in Templin ist, nennen wir die Sache beim Namen, eine Foltergeschichte und nichts anderes. Aber wie lebt ein Mensch, wie lebt der Junge danach weiter?
öffnenUnter den Denkmälern, die an die Geschichte der Verfolgung und Vernichtung der Berliner Juden erinnern, vermisst man eines, das jene gar nicht so wenigen Berliner würdigt, die den Verfolgten geholfen, sie bei sich versteckt und sie gerettet haben.
öffnenEs war Mord, Tag für Tag...
öffnenUnd die Bilder von New York fallen ihr ein. Und die von Afghanistan.
Es fällt schwer das zu verstehen. Mit Jussuf hat es ganz sicher nichts zu tun. Das meint Svantje zu wissen. öffnenFünfundvierzig Jahre vorher – kurz nach meinem vierten Geburtstag, also Ende April – zogen bei uns in Finsterwalde die Russen ein. Ich habe noch die allgemeine Angst der Leute in unserm Haus in Erinnerung, die Angst vor Untermenschen. Die Nazi-Propaganda muss auch bei mir schon ganze Arbeit geleistet haben...
öffnen