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Qrage-Online

Aktuelle Ausgabe

Das unvermindert hohe Interesse an allem Rechtsextremen.

"Der Heimkehrer" von Valentin Senger

Ich überlege, wie viele Menschen, Beteiligte und Unbeteiligte am Krieg, sterben, wie viele Schmerzensschreie die Luft zerreißen mußten, bis ein Soldat für sein blutiges Hand­werk dieses Kreuz um den Hals gehängt bekommen konnte. Diese Überlegung betrifft nicht nur Ritter­kreuzträger und deutsche Soldaten, sondern Ordensträ­ger aller Armeen der Welt.

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"Nicht alles in einen Topf werfen" von Inka Bach

Vor etwa zwei Jahren, bei einer meiner Lesereisen durch Thüringen, hatte ich das erste Mal von der Initiative zur Aufarbeitung der Firmengeschichte von »Topf & Söhne« erfahren. Und was sie über das Erfurter Unternehmen her­ausfand, ist erschütternd.

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"Auf den Spuren der Asche" von Dagmar Rosenfeld

Seine Familie baute die Öfen von Auschwitz: Topf & Söhne. All seine Verwandten schwiegen, doch er fragt bis heute: warum?

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"Bleib übrig" von Inge Deutschkron

»Bleib übrig!« So grüßte man sich damals. Nur einmal, am 19. April 1945, als der Tod Präsident Roosevelts gemeldet wurde, flackerte noch einmal die vage Hoffnung auf, daß nun alles wieder gut werden könnte, ohne daß jemand hätte sagen kön­nen, warum. Aber dieser Hoffnungsschimmer verblaßte­ schnell.

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"Denk nicht, wir bleiben hier" von Anja Tuckermann

Wir waren im KZ und jetzt sind wir zurück. Wir wollen wieder in unser Haus ziehen, aber da wohnen andere Leute drin.

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"Harald Poelchau und sein Laden" von Peter Schneider

Der Deckname «Tegel» kam ihnen zuerst absurd vor. Wie sollte er jemanden tarnen, der im gleichnamigen Nazi­-Gefängnis als Pfarrer angestellt war? Aber eben dies war Poelchaus wohl überlegter Trick.

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"Zwischen Kahn und Kohlenkeller" von Horst Bosetzky

Wenn wir aber erst mal an der Macht sind ...

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"Rheinsberger Tagebuch, 15. September" von Inka Bach

Die Geschichte des 15 -Jährigen in Templin ist, nennen wir die Sache beim Namen, eine Foltergeschichte und nichts anderes. Aber wie lebt ein Mensch, wie lebt der Junge danach weiter?

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"Die Schwierigkeit mit den 'gerechten Deutschen' " von Peter Schneider

Unter den Denkmälern, die an die Geschichte der Verfolgung und Vernichtung der Berliner Juden erinnern, ver­misst man eines, das jene gar nicht so wenigen Berliner würdigt, die den Verfolgten geholfen, sie bei sich versteckt und sie gerettet haben.

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"Brandenburger Tor" von Urs Jaeggi

Es war Mord, Tag für Tag...

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"Svantje. Ein Mädchen aus Marzahn." von Dorle Gelbhaar

Und die Bilder von New York fallen ihr ein. Und die von Afghanistan.

Es fällt schwer das zu verstehen. Mit Jussuf hat es ganz sicher nichts zu tun. Das meint Svantje zu wissen.

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"Wurde ich nun befreit oder besiegt?" von Peter Ensikat

Fünfundvierzig Jahre vorher – kurz nach meinem vierten Ge­burtstag, also Ende April – zogen bei uns in Finsterwalde die Russen ein. Ich habe noch die allgemeine Angst der Leute in un­serm Haus in Erinnerung, die Angst vor Untermenschen. Die Na­zi-Propaganda muss auch bei mir schon ganze Arbeit geleistet haben...

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"Wenn die Engel niedersteigen" von Renée Zucker

Und manchmal läßt mich der Multifunktions-Schutzengel auf Menschen treffen, die mir einen neuen Blick auf etwas schenken.

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